Lasagnesuppe ist für mich die perfekte Lösung, wenn ich richtig Lust auf Lasagne habe, aber keine Lust auf Schichten, Béchamel und anschließend noch ewig auf den Backofen zu warten.
Also machen wir es uns heute einfacher: Lasagneplatten zerbrechen, ab in den Topf und fertig. Dazu Hackfleisch, Tomaten, etwas Gemüse und ein guter Schuss Rotwein.
Das Ergebnis ist wunderbar würzig, leicht cremig und macht richtig schön satt. Mit etwas Crème fraîche, geriebenem Gouda und frischem Basilikum obendrauf wird daraus echtes Wohlfühlessen – Lasagne zum Löffeln eben. ❤️

Lasagnesuppe
Zutaten
Zubereitung
- Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Hackfleisch kräftig anbraten. Zwiebel fein würfeln und dazugeben.
- Wenn das Hackfleisch fast fertig angebraten ist, Knoblauch fein hacken, Karotte klein schneiden und zusammen mit der Chili in den Topf geben. Kurz mitbraten.
- Tomatenmark dazugeben und etwa 1 Minute mit anrösten. Mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen.
- Stückige Tomaten und Cocktailtomaten dazugeben und mit 800 ml Gemüsebrühe aufgießen.
- Lasagneblätter in mundgerechte Stücke brechen und direkt in die Suppe geben. Etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Zwischendurch umrühren, damit die Lasagneblätter nicht zusammenkleben.
- Thymian und Oregano dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Crème fraîche unterrühren.
- Lasagnesuppe auf Schüsseln verteilen und mit geriebenem Gouda und frischem Basilikum servieren.
Meine Tipps für die Lasagnesuppe
Lasagneblätter nicht zu groß brechen:
Die Stücke sollten sich später bequem mit dem Löffel essen lassen. Lieber etwas kleiner brechen – im Topf wirken sie sowieso plötzlich wieder größer.
Zwischendurch umrühren:
Die Lasagneblätter kleben beim Kochen gerne aneinander. Deshalb während der etwa 10 Minuten Garzeit ein paarmal vorsichtig umrühren.
Mit dem Salz erst einmal zurückhalten:
Gemüsebrühe und Gouda bringen bereits ordentlich Würze mit. Lieber am Ende probieren und dann nachsalzen.
Welche Lasagneblätter eignen sich?
Ganz normale trockene Lasagneblätter funktionieren wunderbar. Sie müssen nicht vorgekocht werden, sondern kommen direkt in die Suppe und garen dort mit.
Je nach Sorte kann die Garzeit etwas variieren. Am besten nach etwa 10 Minuten einfach ein Stück probieren.
Kann ich die Lasagnesuppe vorbereiten?
Grundsätzlich ja – frisch schmeckt sie mir aber am besten. Die Lasagneplatten nehmen beim Stehen immer mehr Flüssigkeit auf und die Suppe wird dadurch deutlich dicker.
Wenn etwas übrig bleibt, beim Aufwärmen einfach etwas Gemüsebrühe oder Wasser dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz wieder erreicht ist.
Kann ich den Rotwein weglassen?
Klar. Den Rotwein kannst du einfach weglassen und stattdessen etwas mehr Gemüsebrühe verwenden.
Ich mag ihn allerdings sehr gern darin, weil er der Tomatensauce noch etwas mehr Tiefe gibt. Und für den restlichen Wein findet sich bestimmt irgendeine Lösung. 😇🍷
Wie kann ich die Lasagnesuppe variieren?
Wenn du es weniger scharf möchtest, lässt du die Chili einfach weg. Statt Gouda kannst du auch Parmesan verwenden.
Und wenn du noch Gemüse loswerden möchtest, passen zum Beispiel Paprika oder Zucchini gut hinein. Dann wird aus der Lasagnesuppe nebenbei auch noch eine kleine Kühlschrank-Aufräumaktion.



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