Mein absolutes Lieblingsgericht für warme Abende, an denen alles nach Sommer schmecken darf. Dieses Zitronenpesto ist unglaublich frisch, leicht exotisch und gleichzeitig wunderbar cremig.
Geröstete, gesalzene Pistazien bringen ordentlich Geschmack und Crunch, Minze sorgt für zusätzliche Frische und Zitronengras für dieses besondere Aroma, bei dem man kurz überlegen muss, warum das plötzlich so gut schmeckt. Zusammen mit zartem Räucherlachs und Tagliatelle entsteht ein sommerliches Pastagericht mit viel Geschmack, das trotzdem nicht schwer wirkt.
Tagliatelle mit Zitronenpesto und Räucherlachs – das Rezept

Zutaten
Zubereitung
- Das Zitronengras sehr fein schneiden. Die Schale der Bio-Zitrone fein abreiben und etwas Saft auspressen. Zitronengras, Zitronenabrieb und -saft zusammen mit Pistazien, Parmesan, Knoblauch, Minze und Olivenöl fein mixen. Nach und nach etwas Pastawasser dazugeben, bis das Pesto schön cremig ist.
- Die Tagliatelle in reichlich Salzwasser al dente kochen. Vor dem Abgießen unbedingt etwas Kochwasser auffangen – damit lässt sich das Pesto später wunderbar cremig rühren.
- Den Räucherlachs in feine Streifen schneiden oder zupfen. Er kommt erst ganz zum Schluss dazu, damit er schön zart bleibt und sein Aroma behält.
- Die heißen Tagliatelle mit dem Zitronen-Pistazienpesto vermengen. Bei Bedarf noch etwas Pastawasser unterrühren, bis sich das Pesto schön samtig um die Pasta legt. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken und den Räucherlachs vorsichtig unterheben oder auf der Pasta verteilen.
Tipps für perfekte Tagliatelle mit Zitronenpesto
Zitronengras wirklich fein schneiden: Gerade die äußeren Teile können etwas faserig sein. Entferne deshalb die harten Außenblätter und verwende vor allem den zarteren unteren Teil der Stange.
Pastawasser nicht vergessen: Das stärkehaltige Kochwasser verbindet das Pesto mit den Tagliatelle und macht es wunderbar cremig. Lieber zunächst wenig dazugeben und bei Bedarf nachlegen.
Das Pesto nicht mitkochen: Vermenge es erst mit den heißen Tagliatelle. So bleiben die frischen Aromen von Zitrone, Minze und Zitronengras viel besser erhalten.
Räucherlachs erst zum Schluss dazugeben: Er muss nicht gegart werden. Wenn du ihn erst ganz am Ende vorsichtig unterhebst, bleibt er schön zart.
Bei der Zitrone langsam herantasten: Erst etwas Zitronensaft verwenden und anschließend abschmecken. Die Säure soll frisch wirken, aber Pistazien, Parmesan und Lachs nicht überdecken.
Variationen für Tagliatelle mit Zitronenpesto
Ohne Räucherlachs: Die Pasta schmeckt auch vegetarisch richtig gut. Lass den Lachs einfach weg und gib zum Servieren noch ein paar gehackte Pistazien und frisch geriebenen Parmesan darüber.
Mit anderem Fisch: Statt Räucherlachs passen auch gebratener Lachs oder Garnelen wunderbar zum frischen Zitronenpesto.
Noch mehr Crunch: Röste ein paar zusätzliche Pistazien grob gehackt in einer Pfanne und streue sie erst beim Servieren über die Pasta.
Etwas cremiger: Wenn du das Pesto noch cremiger möchtest, kannst du zusätzlich einen kleinen Löffel Frischkäse oder etwas mehr Parmesan unter die heißen Tagliatelle rühren.
Andere Pasta: Natürlich müssen es keine Tagliatelle sein. Linguine oder Spaghetti funktionieren genauso gut – ich finde aber, dass sich das cremige Pesto an Tagliatelle besonders schön anschmiegt.
Was passt zu Tagliatelle mit Zitronenpesto?
Für mich braucht diese Pasta eigentlich gar nicht viel dazu. Wenn du noch etwas Frisches dazu servieren möchtest, passt auch mein Rucolasalat mit Kirschen und Feta wunderbar dazu. An warmen Tagen esse ich die Tagliatelle aber am liebsten einfach so – schön zitronig, cremig und mit dem Räucherlachs als würzigem Kontrast.
Kann ich das Zitronenpesto vorbereiten?
Das Zitronenpesto kannst du einige Stunden vorher zubereiten und bis zur Verwendung abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Vermengen mit der Pasta kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen und bei Bedarf mit etwas frischem Pastawasser cremig rühren.
Die Tagliatelle selbst schmecken frisch zubereitet am besten. Besonders den Räucherlachs würde ich erst unmittelbar vor dem Servieren dazugeben.
Mein Tipp für diese Sommerpasta
Bei diesem Gericht lohnt es sich, mit Zitrone, Minze und Zitronengras ein bisschen nach dem eigenen Geschmack zu spielen. Ich mag das Pesto schön frisch und zitronig, ohne dass die Säure zu dominant wird. Ein paar zusätzliche gehackte Pistazien obendrauf sorgen beim Servieren noch einmal für extra Crunch.
Und dann am besten direkt genießen – am liebsten draußen, wenn die Luft langsam etwas kühler wird und der Tag sich nach Sommerabend anfühlt. Für mich sind diese Tagliatelle genau dafür gemacht. 🍋


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