Chili con Carne mit Kürbis und Zimt – herzhaft, würzig und herrlich herbstlich

Chili con Carne mit Hokkaidokürbis, Kidneybohnen, Mais und roter Paprika in einer dunklen Schüssel, garniert mit frischer Petersilie.

Chili con Carne mit Kürbis ist für mich genau das Richtige, wenn es draußen kalt, nass und ungemütlich wird. Und mit einer ordentlichen Portion Zimt wird es gleich noch ein bisschen wärmer!

Der Zimt sorgt zusammen mit dem Kürbis für eine wunderbar warme, würzige Note und macht aus dem Klassiker ein richtig schönes Herbstgericht. Dazu kommen saftiges Hackfleisch, Kidneybohnen, Mais, Tomaten und rote Paprika.

Und natürlich darf auch die Schärfe nicht fehlen. Ich persönlich gehöre eindeutig zu Team feurig! 🌶️🔥 Damit aber auch andere Menschen mitessen können, halte ich mich meistens ein bisschen zurück.

Das Ergebnis ist ein herrlich würziges Chili con Carne mit Kürbis und Zimt, das an kalten Herbsttagen wunderbar von innen wärmt.

Und das Beste: Der Hokkaido muss nicht einmal geschält werden. Weniger Arbeit, mehr Zeit zum Genießen!

Chili con Carne mit Kürbis – warum Zimt so wunderbar dazu passt

Hokkaidokürbis bringt eine leichte natürliche Süße mit, die wunderbar mit den würzigen Tomaten, dem Hackfleisch und der Schärfe harmoniert. Der Zimt sorgt zusätzlich für eine warme, aromatische Note – genau das Richtige für ungemütliche Herbsttage.

Damit der Kürbis nicht völlig zerfällt, kommt er erst gegen Ende der Garzeit in den Topf. Schließlich wollen wir schöne Kürbiswürfel im Chili und keinen Kürbisbrei.

Chili con Carne mit Hokkaidokürbis, Kidneybohnen, Mais und roter Paprika in einer dunklen Schüssel, garniert mit frischer Petersilie.

Chili con Carne mit Kürbis und Zimt

Herzhaftes, mittelscharfes Chili mit Hokkaidokürbis, roter Paprika, Kidneybohnen und einer wunderbar würzigen Zimtnote.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 5 Minuten
Portionen: 4
Gericht: Hauptgericht
Küche: Mexikanisch

Zutaten
  

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 500 g Hokkaidokürbis, entkernt
  • 1 große rote Paprika
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knablauchzehen
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Mais
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Zimt
  • ½–1 TL Chilipulver, je nach gewünschter Schärfe
  • 2 EL Öl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Frische Petersilie oder etwas Rosmarin zum Garnieren

Zubereitung
 

  1. Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Den Hokkaidokürbis waschen, entkernen und mit Schale in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Paprika ebenfalls würfeln. Kidneybohnen und Mais abgießen und abspülen.
  2. Hackfleisch anbraten: Öl in einem großen Topf erhitzen und das Hackfleisch kräftig anbraten. Die Zwiebel hinzufügen und glasig dünsten. Anschließend den Knoblauch kurz mitbraten.
  3. Würzen: Tomatenmark einrühren und kurz anrösten. Kreuzkümmel, Paprikapulver, Zimt und Chilipulver dazugeben und kurz mit erhitzen.
  4. Chili köcheln lassen: Gehackte Tomaten und Brühe hinzufügen, gut verrühren und etwa 15–20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen.
  5. Kürbis und Paprika hinzufügen: Die Kürbis- und Paprikawürfel dazugeben und weitere 20–25 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist, aber noch seine Form behält. Bei Bedarf etwas Brühe ergänzen.
  6. Bohnen und Mais ergänzen: Beides in den letzten 5–10 Minuten dazugeben und gut erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf zusätzlichem Chili abschmecken.
  7. Servieren: Das Chili in Schüsseln füllen und mit frischer Petersilie oder etwas fein gehacktem Rosmarin garnieren. Dazu passt frisches Baguette.

Vegetarische Variante: Chili sin Carne mit Kürbis

Wer lieber auf Fleisch verzichtet, muss auf dieses herbstliche Chili natürlich nicht verzichten! 🌶️🍂

Für die vegetarische Variante ersetze ich die 500 g Hackfleisch durch etwa 100–125 g trockenes Sojagranulat. Das wird nach Packungsanleitung in heißer Gemüsebrühe eingeweicht, gegebenenfalls ausgedrückt und anschließend kräftig angebraten.

Alle anderen Zutaten bleiben gleich. Wichtig ist nur, auch für das Chili selbst Gemüsebrühe zu verwenden.

Und der Zimt? Der bleibt natürlich drin! Schließlich soll auch die vegetarische Version ordentlich von innen wärmen.

Vegetarisches Chili sin Carne mit Hokkaidokürbis, Kidneybohnen und Mais in einer dunklen Schüssel, garniert mit Rosmarin und serviert mit Brot.
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Meine Tipps

Zimt: Ein ganzer Teelöffel sorgt für eine deutlich wahrnehmbare, warme Gewürznote. Wer vorsichtig beginnen möchte, nimmt zunächst einen halben Teelöffel.

Schärfe: Das Chili ist mittelscharf gedacht. Wer wie ich lieber feurig isst, gibt am Tisch noch frische Chili oder Chiliflocken dazu. 🌶️

Kürbis: Hokkaido muss nicht geschält werden. Die Schale wird beim Kochen weich.

Aufbewahrung: Gut gekühlt schmeckt das Chili am nächsten Tag oft sogar noch aromatischer.

Chili con Carne mit Kürbis
herbstliches Chili con carne mit Kürbis

Ob mit Hackfleisch oder vegetarisch mit Sojagranulat – dieses Kürbis-Chili ist für mich echtes Herbst-Soulfood! 🍂

Der Hokkaido bringt eine leichte Süße mit, die Chili sorgt für ordentlich Feuer und der Zimt gibt dem Ganzen noch eine Extraportion Wärme. Genau das Richtige, wenn es draußen kalt und ungemütlich wird.

Und wie so oft bei Chili gilt: Am nächsten Tag schmeckt es fast noch besser. Vorausgesetzt natürlich, es bleibt überhaupt etwas übrig! 😂

Wie sieht’s bei euch aus? Gehört Zimt ins Chili oder würdet ihr euch erst einmal vorsichtig herantasten? 🌶️❤️

Noch mehr Lust auf herzhafte Herbstküche? Dann probier doch auch mein Dunkelbierrisotto mit Pfifferlingen – genau das Richtige für gemütliche Tage! 🍂

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